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Makuladegeneration

Ganzheitliche Betrachtung der Makuladegeneration


Exakt in der Mitte der Sehachse befindet sich die Makula, der optische Mittelpunkt der Netzhaut. Hier, an dieser Stelle drängen sich die meisten der ca. 6 Millionen Zapfen, die das Sehen von Farben und Formen ermöglichen, zusammen. Dem Patienten fällt zunehmend auf, dass das, was er sieht und liest, immer wellenförmiger aussieht, auch das Umfeld erscheint immer milchiger und verwaschener. Im fortgeschrittenen Stadium verschwindet das Zentrum von dem, was man sehen will , die Aussenbereiche bleiben vorerst weiterhin sichtbar.

Die altersbedingte Makuladegeneration beginnt schleichend, sie verursacht keine Schmerzen, aber unbehandelt verläuft der Prozess kontinuierlich. Meistens handelt es sich um die trockene Degeneration, die durch die Rückbildung der Zapfen gekennzeichnet ist. Diese Zapfenrückbildung ist in der Regel durch das Zerstörungswerk der freien Radikale entstanden, begünstigt durch das Fehlen der entsprechenden Antioxidantien. In Studien konnte bewiesen werden, dass eine Supplementierung der entscheidenden Nährstoffe (siehe bei Netzhaut) die Sehpigmente signifikant wieder ansteigen lässt.
Die Makula steht in enger Beziehung zu dem Organpaar Dickdarm-Lunge. Ist eines dieser Organe erkrankt, können die von ihm zur Makula gesendeten Störimpulse die Sinneszellen zum Absterben bringen. Beim Dickdarm kann dies eine nicht erkannte chronische Appendizitis bewirken, oder eine Colitis ulcerosa, die ihrerseits eine Folge der chronischen Appendizitis sein kann, oder eine Jahre, - bzw. schon Jahrzehnte bestehende Verstopfung, wodurch der Darm vergiftet ist. Die Frage nach einer durchgemachten Grippe, auch wenn diese schon Jahre her sein sollte, und nach einer eventuellen Restentzündung der Siebbeinzellen (chronisch verstopfte Nase?) ist immer zu stellen, da die Siebbeinzellen mit dem Dickdarm in Verbindung stehen und Kettenreaktionen auslösen können bis zur Makuladegeneration.
Auch der Zustand der Lunge als Partnerorgan des Dickdarms ist zu überprüfen. Chronische Bronchitis, ein oft nicht erkannter Lungenpilz, der asthmatische Zustände hervorrufen kann, andere Lungenerkrankungen und besonders Inhalationsgifte wie Zigarettengifte stören die Energiebildung in den Lungen und damit die energetische Versorgung der Makula. Rauchen erhöht das Risiko, an einer Makuladegeneration zu erkranken, um das 5 bis 6 fache. Und wie sieht es mit den Zähnen aus? Bezug zu Dickdarm, Lunge und Makula haben die Zähne 4 und 5 im Oberkiefer, sowie 6 und 7 im Unterkiefer. Sind diese Zähne noch vital, oder devital, wurzelgefüllt und bereits beherdet, oder befinden sich an diesen Stellen sogar Implantate, die, wie in allen anderen Zahnbereichen auch, Störenfriede für die diversen Augenabschnitte sein können?
Bei vielen Patienten mit Makuladegeneration, besonders bei der feuchten Form können Schwermetallbelastungen nachgewiesen werden.

Therapiemöglichkeiten:

Bei der Behandlung können folgende Therapien eingesetzt werden: