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Allergien

Allergie (griech. etwa "anders verarbeiten") meint eine überschiessende Antwort des Immunsystems als Antigen-Antikörper-Reaktion gegenüber körperfremden Stoffen. Voraus geht ein klinisch stummer Erstkontakt mit folgender Sensibilisierung auf das Allergen und Entwicklung von meist IgE-Antikörpern (Allergie vom Soforttyp).
Seit dem Altertum sind Allergien bekannt. Eine deutliche Zunahme vollzog sich in den letzten 30 Jahren, so dass heute fast jedes 3. Kind und jeder 5. Erwachsene betroffen sind. In den westlichen Ländern treten Allergien wesentlich häufiger auf als in der 2. und 3. Welt. Familien aus sozial schwächeren Schichten sind ebenfalls weniger oft betroffen. Mögliche Gründe hierfür sind:


Hierdurch kommt es neben dem mangelnden Training des Darm-assoziierten Immunsystems gleichzeitig zu einer entzündlichen Schädigung der Darmbarriere (erhöhte Durchlässigkeit) und damit zu einer Überforderung der Immunabwehr, deren Aufgabe die Trennung körpergünstiger von schädlichen Substanzen ist.

Es gibt mannigfaltige allergische Symptome: Rötung, Nies-/Juckreiz, Augentränen, Nasenlaufen, Migräne, Mittelohrentzündungen, Ausprägung von Asthma, Ekzemen, Neurodermitis bis hin zum Schock. Über die immunologische Vernetzung der Haut und Schleimhäute kann auch der Verdauungstrakt mit Krämpfen, Blähungen und Durchfällen reagieren. Die Beteiligung der serösen Gelenkhäute führt zu Rheuma. Psychische Symptome sind schnelle Erschöpfbarkeit, Depressionen aber auch Hyperaktivität und Aggressivität.

Zur Diagnose werden diverse Allergiehauttests, inkl. Einatmung und Einnahme der Allergene, sowie Blutuntersuchungen auf spez. IgE-/IgG-Antikörper durchgeführt. Oft besteht eine Diskrepanz zwischen positivem Test und fehlender Symptomatik. Die Therapie besteht aus Nahrungsmittel- und Allergenvermeidung, der Schlafzimmersanierung, der Hyposensibilisierung, Cortison oder Antihistaminika.

Allergien können sich im Laufe des Lebens abschwächen, verstärken oder auf andere Allergene verschieben. Deshalb ist nicht nur die Frage wichtig: "Auf was bin ich allergisch?" - sondern: "Warum reagiere ich allergisch; gibt es auslösende Störungen?" Hiermit beschäftigt sich die naturheilkundliche Medizin ( VEGATEST®-Methode, C.E.I.A.-Eiweißprofil, Applied Kinesiology).

Wirksam ist u.a. die Eigenbluttherapie als Serie von 10-15 Injektionen: eine geringe Menge Blut (0,1-2,0 ml) wird der Vene entnommen, mit einem Homöopathicum vermischt und in einen Muskel zurückgespritzt. Es erfolgt ein erneutes Immuntraining mit den körpereigenen Stoffen des Blutes.
Eine weitere Möglichkeit ist die Gegensensibilisierung nach Theurer mit Allergostop.
Diese Therapien können durch weitere Therapien unterstützt werden, wie zum Beispiel: